ALL Cranes Ohio USA Liebherr LTM 1450-8.1 WisDOT-Brückenprojekt in Wisconsin setzt auf Doppelkranstrategie für die kritische Trägermontage
Ein großes Brückenneubauprojekt entlang des I-39/90/94-Korridors in Wisconsin, USA, schreitet mit Unterstützung eines koordinierten Kraneinsatzes voran, an dem sowohl Raupen- als auch Geländekrane beteiligt sind. Das Verkehrsministerium von Wisconsin (WisDOT) bezeichnet das Projekt – das sich über eine 108 Kilometer lange Strecke zwischen Madison und Portage erstreckt – als komplex. Die Arbeiten konzentrieren sich auf den Ersatz von Brücken über den Wisconsin River im Columbia County, die ursprünglich 1961 erbaut wurden. Um den Verkehrsfluss während der Bauarbeiten aufrechtzuerhalten, werden neben den bestehenden Brücken neue Bauwerke errichtet. WisDOT hat den Auftrag an Kraemer North America vergeben, die bis zu sieben Raupenkrane vor Ort einsetzt. Für eine kritische Anfangsphase beauftragte Kraemer Dawes Rigging & Crane Rental, ein Unternehmen der ALL-Gruppe, mit der Bereitstellung einer Geländekranlösung. Geländekran unterstützt effiziente Trägerinstallation Dawes lieferte einen 550-Tonnen-Liebherr-LTM-1450-8.1-Geländekran, der auf einem neu errichteten Widerlager für die erste Brücke positioniert wurde. Der Kran unterstützte einen Raupenkran bei der Durchführung mehrerer Doppelhubvorgänge zur Montage der Betonbalken. Die Raupenkrane operieren von einem provisorischen Damm aus, der unterhalb der Brückenbaustelle, etwa 20 Meter unterhalb der endgültigen Brückenhöhe, errichtet wurde. Diese Anordnung ermöglicht einen sicheren Betrieb, schränkt jedoch die Positionierungsmöglichkeiten für bestimmte Hebevorgänge ein.---------------------------------- Der Einsatz eines Geländekrans direkt am Widerlager verkürzte die Rüstzeiten und machte die für Raupenkrane erforderlichen aufwendigen Bodenschutzmaßnahmen überflüssig. Der Mobilkran wurde vor Ort montiert und innerhalb kürzester Zeit betriebsbereit gemacht.------------------------------------- Komplexe Logistik und Schwerlasttransporte Die Montage der Träger erforderte eine präzise Koordination. Jeder der neun Betonträger wog etwa 65 Tonnen und war 42,7 Meter lang. Die Träger wurden von einer gesperrten Fahrspur der bestehenden Brücke aus angehoben. Beim gleichzeitigen Anheben der Träger bediente ein Geländekran jeweils ein Ende, während ein Raupenkran das andere Ende übernahm. Die Krane arbeiteten im Tandem, wobei der Geländekran mit einem Radius von 21 Metern (70 Fuß) operierte und über einen 31,7 Meter (104 Fuß) langen Ausleger sowie ein Gegengewicht von 104 Tonnen (229.300 Pfund) verfügte.------------------------------------ Die Logistik vor Ort stellte zusätzliche Herausforderungen dar. Begrenzter Platz und Fahrbahnsperrungen erforderten angepasste Lieferverfahren für Krankomponenten, einschließlich Gegengewichte.---------------------------------- Projektfortschritt Alle neun Träger für den ersten Brückenabschnitt wurden an einem verlängerten Arbeitstag montiert. Dieser Vorgang stellt einen wichtigen Meilenstein in einem umfassenderen Infrastrukturprojekt zur Modernisierung wichtiger Fernstraßenverbindungen in der Region dar.