INZAG übernimmt neuen LTM 1090-4.2 für Infrastrukturprojekt in Angola
INZAG hat einen neuen Liebherr-Mobilkran vom Typ LTM 1090‑4.2 übernommen. Der 4-Achser erweitert die Kranflotte des international tätigen Bauunternehmens um eine leistungsstarke und flexible Lösung für anspruchsvolle Einsätze, wie sie bei einem groß angelegten Infrastrukturprojekt im Süden Angolas erforderlich sind.------------------Mit dem LTM 1090‑4.2 setzt INZAG konsequent auf Standardisierung innerhalb der eigenen Kranflotte. Der neue 90-Tonner ist bereits der zweite Kran dieses Typs für das international agierende Bauunternehmen. „Im Gegensatz zu Kranverleihern ist unser Ziel nicht eine möglichst große Flotte mit vielen unterschiedlichen Krantypen, sondern einen zuverlässigen Allrounder, der vielseitig einsetzbar ist und sowohl kleine wie auch große Hübe realisieren kann“, sagt Lorenz Weber, Leiter der Beschaffungsabteilung bei INZAG. Entscheidend waren neben der Leistungsfähigkeit sowohl Sicherheits- als auch Effizienzaspekte. Der 4-Achser kombiniert hohe Mobilität mit wirtschaftlichem Betrieb. Dank variabler Achslasten lässt sich der Kran weltweit einfach transportieren und sowohl auf öffentlichen Straßen als auch auf der Baustelle flexibel einsetzen. Funktionen wie ECOdrive und ECOmode tragen zudem zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Geräuschemissionen bei – ein Vorteil für Bediener und Umwelt. Ersteinsatz in Angola erfordert Flexibilität „Mit unserem Flottenneuzugang bereiten wir uns auf den Start eines 146 Kilometer langen Straßenbauprojekts in Angola vor“, erklärt Leandro Fernandez, Geschäftsführer bei INZAG. Das Projekt umfasst die Rehabilitation der Nationalstraße EN 140/295 zwischen den Gemeinden Caiundo und Savate. Das Einsatzgebiet liegt in einer abgelegenen Region im Süden des Landes, in der lokale Kranvermietungen keine praktikable Option darstellen. „Für dieses Projekt brauchten wir einen multifunktionalen Kran: schnell mobilisierbar, flexibel auf der Baustelle und im Bedarfsfall auch austauschbar“, berichtet Weber. Für den Einsatz in Angola waren insbesondere die hohen Tragkräfte und der große Radius ausschlaggebend – Eigenschaften, die exakt auf die Anforderungen der Baustelle abgestimmt sind.----------------------------------------- „Den neuen Liebherr-Kran werden wir vor allem in der Mobilisierungsphase einsetzen, unter anderem beim Aufbau von Camps und Anlagen sowie bei Entlade- und Logistikaufgaben. Darüber hinaus unterstützt er den Betrieb in Bitumen- und Fertigteilwerken sowie die Montage von Box Culverts (Kastendurchlässen)“, erklärt Fernandez.-------------------------------------- Langjährige Partnerschaft und höchste Qualitätsstandards INZAG setzt bei Projekten auf Premium‑Marken und höchste Qualitätsstandards. Viele Vorhaben basieren zudem auf Exportfinanzierungen der deutschen Bundesregierung. Diese setzen den Einsatz von in Deutschland gefertigter Technik voraus – ein zentrales Element des Leistungsversprechens. Die Entscheidung für Liebherr ist Ausdruck einer langjährigen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit. „Neben der Maschine selbst spielen für uns der Customer Service, die Ersatzteilverfügbarkeit und der technische Support eine entscheidende Rolle – Anforderungen, die Liebherr erfüllt“, resümiert Fernandez.-------------------------- Die INZAG Germany GmbH ist fokussiert auf die Umsetzung großvolumiger Bauprojekte in Subsahara‑Afrika. Mit rund 500 Mitarbeitenden realisiert das Infrastrukturunternehmen Projekte in den Bereichen Straßen‑, Wasser‑, Energie‑ und Hafeninfrastruktur. „Aktuell sind wir unter anderem in Angola, Ghana und Uganda tätig und verbinden europäische Ingenieurskompetenz mit umfassender Projekterfahrung in anspruchsvollen Märkten“, sagt Weber. Ergänzend bietet INZAG Export‑ und Handelslösungen an und fungiert als Bindeglied zwischen europäischen OEMs und afrikanischen Kunden.