Krandienst Kunze Radeberg Liebherr MK 140-5.1E meistert Dachmontagen bei DB-Großprojekt in Cottbus

Die Deutsche Bahn (DB) baut in Cottbus derzeit den bestehenden Standort zu einem der modernsten und größten ICE-Instandhaltungswerke aus. Das Werk mit seinen zwei großen Hallen ist für die Reparatur und Wartung von ICE-4-Zügen ausgelegt. Künftig können diese hier in voller Länge von bis zu 375 Metern gewartet werden. Bei den Bauarbeiten kamen zahlreiche Liebherr-Krane zum Einsatz, darunter ein Mobilbaukran MK 140-5.1E.---------------------------In den vergangenen Monaten hat der MK 140-5.1E bereits zahlreiche Einsätze auf der Großbaustelle in Cottbus absolviert. Vor allem für die Installationsarbeiten auf den Dachflächen der weitläufigen Hallen des neuen Instandhaltungswerkes kommt ein Liebherr-Mobilbaukran des Radeberger Unternehmens Krandienst Kunze e.K. zum Einsatz. Dazu gehören das Einheben und Positionieren von Klima- und Abluftanlagen, Dämmmaterialien sowie Photovoltaikmodulen. Diese Bauteile müssen häufig über größere Distanzen und bei großen Ausladungen an ihren Montageort gebracht werden.---------------------------------------- Mit seinem Ausleger erreicht der leistungsstärkste Mobilbaukran von Liebherr in dieser Rüstkonfiguration im Katzmodus Entfernungen von bis zu 58,5 Metern. Selbst bei maximaler Ausladung kann er noch 1,9 Tonnen Bruttolast heben. „Bei den gewaltigen Hallendächern gehören große Ausladungen hier zum Alltag“, berichtet Maik Kempe, der den MK 140-5.1E seit zweieinhalb Jahren bedient und mit der Zuverlässigkeit seiner Maschine sehr zufrieden ist. „In der ganzen Zeit hatte ich keine größeren technischen Probleme. Ich möchte keinen anderen Kran mehr fahren.“------------------------------------- Ein Plus an Sicherheit: die liftbare Kabine Bei Arbeiten, die eine exakte Lastführung erfordern, schätzt Maik Kempe besonders seine liftbare Kranführerkabine. „Man sieht einfach alles. Ein Riesenvorteil.“ Der deutlich bessere Überblick erleichtert die Abstimmung auf der Baustelle – vor allem dann, wenn Kommunikation nicht reibungslos funktioniert. „Das ist nicht nur hier in Cottbus häufiger der Fall“, berichtet Kempe. Auf vielen Baustellen sind Monteure aus Osteuropa im Einsatz, die teilweise nur wenig Deutsch oder Englisch sprechen. Funkabsprachen stoßen dann schnell an Grenzen. Für Kempe ist die erhöhte Kabinenposition deshalb mehr als nur Komfort: Sie ermöglicht ihm, Arbeitsabläufe direkt visuell zu verfolgen und – wenn nötig – entsprechend zu reagieren.------------------------------------- Der MK 140-5.1E kann aufgrund seiner Bauweise nah am Gebäude positioniert werden und benötigt nur wenig Stellfläche. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn mehrere Gewerke parallel arbeiten und der Platz auf der Baustelle knapp ist. Hinzu kommt seine Flexibilität: Der Kran lässt sich schnell umsetzen, was ihn darüber hinaus zu einem passenden Arbeitsgerät auf der oft dicht gedrängten Baustelle in Cottbus macht. Für Maik Kempe bedeutet das wohl noch einige weitere Einsätze in der Lausitz. Der Kranfahrer wird mit seinem Mobilbaukran also noch häufiger die Strecke vom Firmensitz des Unternehmens im sächsischen Radeberg nach Cottbus zurücklegen.

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