Mammoet setzt einen der weltweit größten landgestützten Kräne für ein Museumsprojekt in den VAE ein.
Mammoet lieferte einen seiner landgestützten Krane der SK-Serie zur Unterstützung des Baus des Zayed National Museum auf der Insel Saadiyat in Abu Dhabi. Das vom Department of Culture and Tourism Abu Dhabi entwickelte Museum ist Teil des Saadiyat Cultural District und widmet sich dem Vermächtnis von Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan und der Geschichte der Vereinigten Arabischen Emirate. Kraneinsatz und technischer Umfang Die Hauptauftragnehmer BESIX und Trojan General Contracting beauftragten Mammoet frühzeitig mit der Entwicklung und Lieferung der Hebelösung für vorgefertigte Galerie-Pods und Strukturbauteile. Anstelle eines Raupenkrans schlug Mammoet seinen SK-Kran vor und verwies auf dessen Tragfähigkeit und Reichweite. Dadurch konnte der Kran abseits von beengten Arbeitsbereichen positioniert werden und dennoch die Hebepunkte innerhalb des Gebäudes erreichen. Dies reduzierte die Beeinträchtigung anderer Baustellenaktivitäten und ermöglichte einen kontinuierlichen Arbeitsfortschritt an mehreren Fronten. Hebevorgänge Der Kran wurde in zwei Konfigurationen – zunächst SK350, dann SK190 – installiert, um den wechselnden Baustellenbedingungen und Platzbedarfsanforderungen gerecht zu werden. Ausgestattet mit einem 135 Meter langen Hauptausleger, wurden die Hubvorgänge unter Einhaltung festgelegter Betriebsgrenzen, einschließlich Windbeschränkungen und technischer Hubpläne, durchgeführt. Der schwerste Hub wog 612 Tonnen bei einem Radius von über 150 Metern. Mammoet entwickelte außerdem verstellbare Hebezeuge mit Litzenhebern, um eine kontrollierte Positionierung unregelmäßig geformter Module während der Installation zu ermöglichen. Rolle bei der Projektabwicklung Durch die Bereitstellung des Krans und des dazugehörigen technischen Know-hows ermöglichte Mammoet die Installation wichtiger Modulelemente bei minimalen Beeinträchtigungen der laufenden Baustelle. Dieser Ansatz gewährleistete die sichere Durchführung der Schwerlasthebungen und erlaubte die Fortsetzung der parallel laufenden Bauarbeiten. Das Museum ist nun für die Öffentlichkeit zugänglich und präsentiert in Galerien, Ausstellungen und Außenbereichen das nationale Erbe.