Schmidbauer Liebherr LR 11350
Der GICON-Höhenwindturm ist auf fast 90 m angewachsen. Ein weiterer bedeutender Meilenstein beim Bau des GICON-Höhenwindturms wurde am 13. Mai 2026 erreicht: Mit der Installation eines neuen Stahlsegments wuchs der Turm auf eine Höhe von 85,7 m. Das rund 350 Tonnen schwere Teilsegment UTS-02, die zweite Ausbaustufe des Turms, wurde erfolgreich angehoben, abgesetzt und montiert. Dies stellt einen wichtigen Bauschritt für die Realisierung dieses weltweit einzigartigen Projekts zur Nutzung von Höhenwinden dar.------------------------ür die Montagearbeiten kam der Liebherr-Raupenkran LR 11350 zum Einsatz. Mit einer maximalen Tragfähigkeit von 1.350 t zählt der LR 11350 zu den leistungsstärksten Raupenkranen weltweit und ermöglicht Hakenhöhen von bis zu 220 m. Die Arbeiten wurden von der Firma Schmidbauer GmbH & Co. KG ausgeführt, die auch die Krantechnik für das Projekt lieferte. „Aufgrund der großen 40 m x 40 m x 40 m großen Konstruktion ist der hier durchgeführte Hub hinsichtlich der Abmessungen wahrscheinlich einer der größten Einzelhubvorgänge, die jemals mit einem LR 11350 durchgeführt wurden – auch wenn das Gewicht im Vergleich zu petrochemischen oder Offshore-Hubvorgängen moderat war“, erklärt Schmidbauer.-----------------------------------Prof. Jochen Großmann, CEO und Gründer von GICON, betont die Bedeutung der erfolgreichen Bauphase: „Wir sind stolz darauf, diesen anspruchsvollen Hub erfolgreich realisiert zu haben. Mit der Installation von UTS-02 haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht und können uns nun auf die nächsten Schritte und die weiteren Bauphasen konzentrieren. Ich danke dem GICON-Team und allen unseren Partnern für diesen großartigen Erfolg. Nach aktueller Planung gehen wir davon aus, dass alle Stahlsegmente in den nächsten zwei Monaten montiert werden können. Doch Sicherheit hat nach wie vor oberste Priorität.“ Mit dem Höhenwindturm von GICON entsteht in Schipkau ein weltweit einzigartiges Pilotprojekt zur Nutzung von Höhenwind. Ziel des Projekts ist es, Windenergie in großen Höhen wirtschaftlich nutzbar zu machen und so höhere und gleichmäßigere Stromerträge zu erzielen. Das Projekt wird von GICON im Auftrag der SPRIND – Bundesagentur für Sprunginnovationen – durchgeführt.