Wiesbauer Bietigheim/Schwaigheim/Neckarsum/Echterding/Mannheim / Demag AC 300-6/AC 4.100-L/AC 7-450/Grove GMK 1150L/Kässbohrer KS 36/GMK //uvmuvm3050/5200/A LRC 650

Manitowoc hat Ende Oktober 2020 einen GMK5150L an die Wiesbauer GmbH & Co. KG im Wilhelmshavener Werk übergeben. Die Nachfolger in der Geschäftsleitung, Florian Wiesbauer und Felix Wiesbauer, nahmen den Grove All-Terrain Kran gemeinsam mit den Kranfahrern Jannik Weigle, Ralf Hoffmann und Samuele Polidori in Empfang. Gute Erfahrungen mit den GMKs waren ausschlaggebend für die Kaufentscheidung, ebenso wie deren starke Traglasten, ein überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis und die Beliebtheit der Grove GMKs bei den Mitarbeitern. Ein neuer GMK5150L verstärkt seit Ende Oktober die Flotte der Wiesbauer GmbH & Co. KG. Für die Übergabe im Manitowoc Werk reisten die Nachfolger in der Geschäftsleitung, Florian Wiesbauer und Felix Wiesbauer, nach Wilhelmshaven und nahmen den neuen All-Terrain Kran gemeinsam mit drei Kranfahrern des Unternehmens entgegen. „Das gute Preis-Leistungsverhältnis bei Grove sowie die starken Traglasten des GMK5150L haben uns überzeugt, in den 150-Tonner von Grove zu investieren. Als Familienunternehmen ist es uns wichtig, dass sich unsere Kranfahrer während der Arbeit wohlfühlen. Hierzu tragen definitiv auch die komfortable Grove Kabine und das MAXbase System bei“, erklärte Felix Wiesbauer. Mit dieser Technologie lässt sich die Abstützbasis des Krans flexibel und auch asymmetrisch einstellen, sodass Traglasten und Arbeitsbereiche weiter gesteigert werden. „Die MAXbase Option erleichtert die Arbeit.“ Hierüber waren sich die Kranfahrer Jannik Weigle, Ralf Hoffmann und Samuele Polidori einig: „Man kann sich optimal an die Baustellenverhältnisse anpassen und auf lastabgewandter Seite zum Beispiel mit halb ausgefahrenen Stützen fahren.“ Des Weiteren ist der GMK5150L von Wiesbauer mit einer 17,8 m langen hydraulischen Doppelklappspitze ausgestattet, die den Kran noch flexibler einsetzbar macht, indem sie noch mehr Reichweite bietet. Mit seinem 60 m langen MEGAFORM Ausleger mit TWIN-LOCK Verriegelungssystem ist der 150-Tonner von Grove für seine künftigen Aufgaben bestens gerüstet: das Aufstellen von Baukranen, der Einhub von Fertigteilen auf Dachflächen, Klimageräte, die in Gebäude eingebracht werden müssen oder Werbeschilder, die in großer Höhe angebracht werden. Dies sind alles Aufgaben, die der GMK5150L mit seinen starken Traglasten, kompakter Stellfläche und guter Verfahrbarkeit meistert. Nach der Übergabe ist der GMK5150L an den Wiesbauer-Hauptsitz nach Bietigheim-Bissingen gefahren, wo direkt die ersten Einsätze auf ihn warteten. Als Ersteinsatz wurde ein Löschwasserbehälter mit knapp 22,0 t Gewicht versetzt. Der zweite Einsatz bestand darin, einen Baukran (Potain MDT 178) bei 18,0 m Ausladung aufzubauen. Dabei wogen die Teile des Potain Kranes von 6,5 t (Turmdrehkran-Spitze und -Gegenausleger) bis 10,5 t (Turmdrehkran-Hauptausleger). Der GMK5150L ist nun Teil der rund ein Dutzend GMKs zählenden Wiesbauer-Flotte und bereits der zweite GMK5150L, der seine Taxitraglasten in Kombination mit kompaktem Design unter Beweis stellt. Bei der Kranübergabe dankte Lukas Brämer, Außendienstmitarbeiter der KranAgentur Werner, Florian und Felix Wiesbauer für das Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit: „Ich freue mich, dass die Entscheidung klar für den GMK5150L ausgefallen ist und wir damit auch die Wiesbauer Kranfahrer glücklich machen können. Allzeit gute Fahrt und eine hohe Auslastung!“ Über die Wiesbauer GmbH & Co. KG Die Wiesbauer GmbH & Co. KG hat ihren Hauptsitz in Bietigheim-Bissingen und verfügt zudem über vier weitere Niederlassungen in Baden-Württemberg. Das traditionsreiche Familienunternehmen mit rund 160 Mitarbeitern bietet seinen Kunden in ganz Europa Dienstleistungen in der Kran- und Schwerlastlogistik und verfügt über einen Fuhrpark mit ca. 80 Kranen sowie weiteren Transportfahrzeugen und Staplern. Die Kranflotte zählt Grove GMKs von 80 bis 300 Tonnen Traglast.

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25.02.2025
Autokran statt Mähdrescher Die Keimzelle für das heutige Unternehmen mit seinen vier Standorten wurde, wie bereits angedeutet, 1958 von Franz Wiesbauer gegründet. Der Urgroßvater der heutigen Geschäftsführung startete mit einem 15-t-Autokran und einer guten Idee: schwere Arbeit leicht zu machen. Unterstützung kam sehr schnell auch von Franz Wiesbauer jun., der eine begonnene Mechani- kerlehre zu Gunsten des elterlichen Betriebs aufgab, und sehr schnell zum Kranführer im familieneigenen Unternehmen avancierte. Zu den ersten, letzt- endlich wohl auch entscheidenden Investitionen des Firmengründers zählte der Kauf eines KS-36-Autokrans von Kässbohrer; hatte man wohl offensicht- lich geplant, zunächst einen Mähdrescher zu beschaffen. So jedoch war man in der Lage, sich aktiv am Bau des Bietigheimer Viaduktes zu beteiligen und erste Erfahrungen im Hebegeschäft zu sammeln. Und schon früh wird die pragmatische Umsetzung von Hubaufträgen deutlich, beschafft Wiesbauer in den Sechsziger Jahren aus der damaligen DDR einen zweiachsigen Autokran, liebevoll das Russle genannt, der sowohl mit Verbrennungsmotor, als auch mit Strom betrieben werden kann – und sich somit für das emissionsfreie Arbeiten in Hallen anbietet. Ohnehin zählen Industriemontagen auch heute noch zu den drei grundsätzlichen Standbeinen des Unternehmens, bie- tet doch der Mittlere Neckarraum mit seiner Vielzahl von Fahrzeug- und Maschinenbauunternehmen ein ausgesprochen großes Potenzial für interne Umschlagarbeiten. 1971 wird aus dem Einzelbetrieb die Wiesbauer GmbH & Co. Mit der Übernahme des Unternehmens Poignee im Jahre 1983 erreicht man einen weiteren Meilenstein der Firmengeschichte. Den jeweils aktuellen technischen Stand bei Wiesbauer markieren seinerzeit hydraulische Teleksopkrane von Grove oder Hebegeräte von Liebherr. Mit Jochen und Thomas Wiesbauer geht 1990 und 1991 die dritte Generation an den Start. Eine neue Nieder- lassung in Stuttgart 1995 sowie der Bezug des aktuellen Betriebsgeländes in der Laiernstraße stellen das weitere Wachstum des Unternehmens sicher.